Kurs Details
| Kurs Name | Orale Restriktionen im ersten Lebensjahr: im interdisziplinären Konzept sicher begleiten |
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| Themen Gruppe | Geburt, Stillen und Wochenbett, Eltern und Kind |
| Zielgruppe | Stillberaterinnen, Hebammen, Pflegekräfte im Wochenbettbereich, LogopädInnen, SprachtherapeutInnen, Angehörige der körpertherapeutischen Berufe |
| Details | In dieser ganztägigen Fortbildung steht das Thema orale Restriktionen im Mittelpunkt. Wir beleuchten das Thema aus verschiedenen fachlichen Perspektiven, verknüpfen es mit praktischen Anwendungen und zeigen praxisnahe Lösungsansätze auf.
Gemeinsam erarbeiten wir, warum das Thema so emotional diskutiert wird, weshalb Überdiagnostik und Unterdiagnostik parallel existieren und wie eine sachliche, funktionelle und evidenzbasierte Einschätzung gelingt. Wir betrachten das Zusammenspiel von Anatomie, Funktion und Physiologie und übertragen dieses Wissen in die praktische Beobachtung von Mutter und Kind.
Im Verlauf des Tages arbeiten wir intensiv mit Fallbeispielen, funktionellen Beobachtungspunkten, Differenzialüberlegungen und interdisziplinären Entscheidungswegen. Wir klären Rollen, Zuständigkeiten und sinnvolle Weiterleitungen. Des Weiteren besprechen wir, wie Stillberatung, Körpertherapie, Logopädie und ärztliche Diagnostik gemeinsam zu einem sicheren Prozess beitragen können.
Ziel der Fortbildung ist es, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, Sicherheit in der Einschätzung zu gewinnen und Familien kompetent, realistisch und bedürfnisorientiert zu begleiten - ohne vorschnelle Diagnosen und ohne Quick‑Fix‑Denken. |
| Lernziel | Wissen zum Thema gewinnen, auffrischen und vertiefen:
· Was sind orale Restriktionen? · Funktionelle vs. anatomische Befunde sicher unterscheiden · Physiologische Abläufe (Saugen–Schlucken–Atmen) verstehen · Funktionelle Einschränkungen beobachten und einordnen · Stillberatung als leitlinienkonforme Vorgehensweise, auch für Nicht- oder Teilgestillte Kinder · Möglichkeiten von Körpertherapie, Myofunktioneller Therapie, Oraler Stimulation · Differentialdiagnostik, Vermeidung von Überpathologisierung und Unterdiagnostik · Sinnvolle Weiterleitungen im Team koordinieren · Kompensationen als langfristig veränderte Funktionsketten verstehen und einordnen · Auswirkungen auf Atmung, Schlafverhalten, Körperhaltung und -spannung, Infektanfälligkeit, Sprache und Außenwirkung in der Gesellschaft · Unterschiede verstehen zwischen Quickfix und prozessorientierter Begleitung · Evident Handeln und Eltern sicher, klar und realistisch begleiten
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| Kursleitung |
Andrea Böttcher |
| Kosten | |
| Fortbildungsstunden |
8 Fortbildungsstunden
Schwangerschaft: 1 |
| Anerkennung | Die Fortbildung ist geeignet im Sinne des § 7 BerO für Hebammen NRW. |
| QM-Punkte |
Mit Inkrafttreten des neuen Hebammenhilfsvertrags gilt für Neuanfängerinnen und alle die noch kein QM-Handbuch führen, die Pflicht zum Qualitätsmanagement (QM) und der damit verbundene Nachweis einer QM-Fortbildung. Unsere Fortbildungen liefern Ihnen ebenfalls QM-Punkte. Um zu erfahren, wie viele QM-Punkte bei der von Ihnen gewünschten Fortbildung erreicht werden können, sprechen Sie uns gerne einfach an. |
| Termine | |
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Zurzeit wird hierzu Kein Kurs angeboten. Bei Interesse bieten wir diesen Kurs auch als Inhouse-Seminar an. | |